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"Großformatige Skulpturen aus Metall oder Kunststoff, Neonarbeiten, die durch Spiegelung in die Unendlichkeit weisen, Videos von architektonischen Innen- und Außenräumen sowie vielschichtige Fotografien und komplex strukturierte kleinformatige Papierarbeiten – in medialer Hinsicht erweist sich das Werk von Albert Weis als breit aufgestellt. Thematisch allerdings umkreist es mit der Architektur und dem urbanen Stadtraum der Nachkriegsmoderne immer wieder dieselben Prinzipien, als deren Subtext die stets vorhandene Ambivalenz zwischen Idealen, Utopien und deren Scheitern mitschwingt." (Martina Fuchs)
Der Ausstellungstitel coupes bezieht sich auf die gleichnamige, raumgreifende Installation, die programmatisch die Ideale der Moderne und deren Formenvokabular untersucht.
Die Werkgruppe flexion befasst sich mit der pentagonalen und hexagonalen Form als Synonym der Moderne. Deren Idealvorstellungen spiegeln sich wider in mehrteiligen Arbeiten zur Gropiustadt in Berlin. Dabei erweitern sich Recherchematerialien, Fotografien und Papierarbeiten zu einem großformatig angelegten Werkkomplex und  ergänzen die skuplturalen oder installativen Arbeiten zu raumgreifenden Ensembles.

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